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Das sind unsere Erfahrungen, Tagebuch „like“ die wir mit dem Kauf eines Australian Shepherd bei dem Züchter Hans Rögele aus Stödtlen gemacht haben, ihr könnt euch ja selbst eine Meinung bilden und einen Kommentar dazu hinterlassen… (der Züchter hat sich bis heute (update 31.03.2012) nicht nach dem Hund erkundigt) (aber ein Schreiben von Rechtsanwalt vom 24.11.2011 die grob falschen Einlassungen hier auf der Seite zu unterbinden.)
Aber jetzt zu unserem Erlebnis:
Wir haben schon eine Australian Shepherd Hündin und wollten eine zweite dazu. Über die Internetseite „Deine-Tierwelt.de“ wurden wir auf den Züchter Hans Rögele aus Stödtlen aufmerksam. Am 18.11.2011 bekam seine Celine 6 Welpen. 3 Black tri Hündinnen, 1 red merle Rüde, 1 blue merle Rüde und eine red merle Hündin (unsere Laika). Wir telefonierten mit der Familie und machten einen Termin aus. Am 2. Weihnachtsfeiertag 2010 besuchten wir die Kleinen zum ersten mal. Damals waren sie fünf Wochen alt. Der Züchter machte wirklich einen guten Eindruck. Er erzählte uns, dass der Vater in der Vergangenheit den Titel Europasieger gewann, was für uns aber gar nicht wichtig war. Und das wir natürlich Papiere zu unserem Hund bekommen würden. Wir haben uns in die kleine red merle Hündin verliebt und haben daraufhin eine Anzahlung geleistet.
Am 21. Januar konnten wir dann endlich unsere Laika (laut Papieren heißt sie Bessi from heavy star) zu uns holen. Wir haben zum Hund Papiere vom Verband ICR bekommen. Wir haben uns schon immer etwas gewundert und damals noch lustig darüber gemacht, dass sie so tollpatschig läuft.
Am 6. Februar haben wir uns mit ein paar Leuten getroffen. Die meinten, dass das nicht normal wäre, dass Laika so tollpatschig läuft. Sie ist hinten auch teilweise einfach zusammen geklappt (was an diesem Tag nicht zum ersten mal war). Daraufhin sind wir am Montag, den 07. Februar 2011 zu unserer Haustierärztin gegangen. Diese hat mich dann an einen Spezialisten für Orthopädie überwiesen. Da konnten wir gleich am Dienstag, den 08. Februar 2011 vorbeikommen. Er stellte dann durch abtasten und röntgen die erschütternde Diagnose,
Patella Luxation lateral beidseitig Grad 2-3
Wir sollen uns eine sehr gute Physiotherapeutin suchen. Denn Laika soll nur laufen, wenn die Patella (Kniescheibe) in der richtigen Position ist. Dies ist fast unmöglich, da es beidseitig ist. Sie soll sich schonen, nur daheim laufen lassen. Was das für so einen kleinen Welpen bedeutet ist ja auch klar. Damals war uns noch gar nicht bewusst, was Grad 2-3 bedeutet.
Am Mittwoch, den 9. Februar informierten wir den Züchter Hans Rögele aus Stödtlen über die Krankheit. Er meinte gleich, dass das nicht sein kann. Sie war ja gesund und da müsse etwas bei uns passiert sein. Davon sind wir damals auch noch ausgegangen. Denn wir finden es unfair, einfach die Schuld beim Züchter abzuladen. Wir haben wirklich den Fehler bei uns gesucht. Wir sind dann so verblieben, dass wir uns wieder melden.
Am Freitag, den 11. Februar hatten wir dann unseren Termin bei der Physiotherapeutin. Sie stellte dann fest, dass wir schon bei Grad 3 sind. Innerhalb der kurzen Zeit. Und mit Physiotherapie bekommt man Grad 3 nicht mehr in den Griff. Sie hat sich dann mit einer anderen Physiotherapeutin beraten und so sind wir zu einer Klinik in Ravensburg gekommen. Dort wurden und werden wir super betreut. Da hatten wir zum ersten mal das Gefühl, dass sich jemand kümmert und uns “an der Hand” nimmt.
Wir hatten dann Email Kontakt mit dem Dr. Göggerle. Dass wir um eine OP nicht drum herum kommen war klar. Er war sich aber unschlüssig, welche Variante bei einem 14 Wochen alten Welpen die Beste wäre.
Am 18. Februar haben wir dann eine CT machen lassen. Anhand der Bilder hat man gesehen, dass nichts abgesplittert ist.
Die Klinik hat sich nach langem Beratschlagen entschieden, die Bänder zu straffen. Damit die Patella wieder in der richtigen Position verläuft. Es sollten beide Seiten gleichzeitig gemacht werden. So kommt wieder Druck auf die Furche und es besteht die Chance, dass es sich verwächst und die Furche tiefer wird. Denn länger konnte man nicht warten. Laika belastet den restlichen Körper falsch, wodurch es wieder zu Fehlstellungen kommen kann.
Am 2. März war dann unser OP Termin. Es hat ewig gedauert. Dann kam endlich der Anruf von der operierenden Ärztin. Sie hatte nicht so gute Nachrichten. In diesen 1,5 Wochen (von CT bis OP) ist die Furche so flach geworden, dass wir durch Bänderstraffen nichts mehr erreichen konnten. Sie musste die Fuge vertiefen. Hat somit nur die rechte Seite gemacht, weil dieser Eingriff so schmerzintensiv ist. Eine gute Nachricht, nach der OP war die Patella in der richtigen Position. Zwei Wochen später kommt der andere Fuß dran. Bis dahin nicht hoch springen, keine Treppen laufen… Aber kontrolliert an der Leine laufen, damit sich alles gut verwächst in diesen zwei Wochen und der schon operierte Fuß den frisch operierten Fuß halten kann.
Während unserer Wartezeit haben wir bei unserem Züchter angerufen. Haben geschildert was bei uns gerade los ist, dass die CT Bilder belegen, dass es nicht von einen Unfall kommen kann und wir diese auch gerne an die Familie Rögele weiterleiten. Nach häufigen “das kommt nicht von uns, es müsse was bei uns passiert sein” kam so in etwa die Frage, was sie jetzt tun sollen. Wir verlangten unseren Kaufpreis zurück, was das wenigste wäre, wenn man bedenkt, was wir für Kosten haben. Ein klares NEIN. Wir sind dann so verblieben, dass sich die Familie beraten soll und sich dann per Email melden soll. Es passierte nichts. Am Tag darauf haben wir noch einmal angerufen. Herr Rögele blieb dabei, es gibt kein Geld und es wäre sicherlich nicht vererbt. Die Schuld läge nicht bei ihm. Er hat dann aufgelegt. Wir haben ihm dann ein Schreiben zukommen lassen, per Einschreiben und Rückschein. Die Annahme wurde verweigert!
Das Schockierende an der ganzen Geschichte ist, dass der Fehler nicht ein mal in der Zucht gesucht wird. Wir haben angeboten, die CT- und Röntgenbilder dem “Züchter” zukommen zu lassen, damit die Familie Rögele diese ihrem TA zeigen können. Darauf wurde nicht eingegangen. Es kann ja sein, dass die Kreuzung der Elterntiere sich nicht verträgt. Als verantwortungsvoller Züchter muss man doch daraufhin die Elterntiere untersuchen lassen um für spätere Würfe so eine Diagnose ausschließen zu können. Es kann ja auch möglich sein, dass unsere Laika ein Einzelfall war und z.B. im Mutterlaib unterversorgt wurde. Dann kann niemand etwas dafür. Auch bei Menschen gibt es “behinderte” Kinder, wo niemand was dafür kann. Aber die Schuld einfach von sich zu weisen, ohne der Sache nach zu gehen spricht für sich…
Das sind unsere Erfahrungen mit dem Züchter Hans Rögele aus Stödtlen, die auch eine eigene Webseite haben (aussies-from-heavy-star). Wir haben versucht objektiv zu bleiben, damit sich jeder selbst seine Meinung zu diesem Züchter bilden kann.
Gern könnt ihr auch einen Kommentar dazu hier hinterlassen.
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